
Mehr Infos zum VereinFrauen gegen Gewalt
Wir über unsFrauen gegen Gewalt e. V.
Der Verein „Frauen gegen Gewalt e. V. Westerburg“ ist seit 1990 eine spezialisierte Fachberatungsstelle zum Thema sexualisierte Gewalt und unterhält mehrere Fachbereiche.
Wir arbeiten auf der Grundlage eines autonomen, konfessionell- und parteipolitisch unabhängigen Selbstverständnisses. Unsere Grundhaltung ist feministisch und parteilich für Mädchen und Frauen.
Mit unserer frauenpolitischen Arbeit setzen wir uns für die Verbesserung der Situation von (betroffenen) Frauen und Mädchen ein.
Unsere Beratung ist kostenlos und anonym möglich.
Als gemeinnütziger Verein ist Frauen gegen Gewalt e. V. auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen. Ihre Unterstützung hilft uns, unsere Beratungs- und Hilfsangebote für Frauen und Mädchen langfristig zu sichern. Wir freuen uns, Sie an unserer Seite zu wissen!
Sie möchten unsere Arbeit dauerhaft begleiten und Teil unseres Vereins werden? Dann nutzen Sie gerne unsere Beitrittserklärung.
Auch mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende leisten Sie einen wichtigen Beitrag und stärken unsere Arbeit nachhaltig.

Qualifizierte Hilfe finden Wir haben fundiertes Fachwissen
Beim Verein Frauen gegen Gewalt e. V. Westerburg arbeiten Frauen mit fundiertem Fachwissen zu sexualisierter Gewalt. Alle Mitarbeiterinnen verfügen über qualifizierte Hochschulausbildungen bzw. Zusatzqualifikationen, z. B.:
- Beraterin für Psychotraumatologie
- Krisenintervention
- Heilpraktikerin für Psychotherapie
- systemische Beratung
- Klientenzentrierte Gesprächsführung
- TRIMB Methode in Traumatherapie- und Beratung
- Ausstieg aus organisierter ritueller Gewalt
- zertifizierte Onlineberatung
- psychosoziale Prozessbegleitung
- Wen-Do-Trainerin
- Erwachsenenbildung
- Alphabetisierung
- Leichte Sprache
- Ehrenamtsmanagement
- Gruppenleitung
Für die Arbeit mit Gruppen und Fachkräften bringen die Mitarbeiterinnen langjährige Erfahrung als Fortbildnerinnen und Gruppenleiterinnen mit.
Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sind für uns zur Weiterentwicklung und Qualitätssicherung selbstverständlich.
Unsere GeschichteChronik Frauen gegen Gewalt e. V.
1990
Gründung des Vereins „Notruf für vergewaltigte und misshandelte Frauen und Mädchen e.V.“ Beginn der ehrenamtlichen Notruf- und Beratungsarbeit in der Gauklermühle in Willmenrod
1991
Umzug in ein Büro in die Neustraße 31 in Westerburg im Paritätischen Zentrum
1992
Finanzielle Förderung für ein Modellprojekt der Frauennotrufe in Rheinland-Pfalz für 2 Jahre durch das Frauenministerium Mainz. Einstellung einer hauptamtlichen Mitarbeiterin für 30 Wochenstunden
1993
Umzug des Frauennotrufs in die Neustraße 34 in Westerburg mit gleichzeitiger Eröffnung des Frauenzentrums Beginenhof. Das Frauenzentrum ist eine Kultur- und Bildungsstätte für Frauen und Mädchen. Einstellung zweier Mitarbeiterinnen für das Frauenzentrum auf ABM-Basis
Gründung der (Selbsthilfe)Gruppe für Frauen mit sexualisierter Gewalterfahrung mit Anleitung und Begleitung einer Therapeutin
1994
Übergangswohnmöglichkeit für Bewohnerinnen des Frauenhauses Westerwald bis 1995, Gründung der Witwengruppen, offene Frauengruppe, Frauen in Trennungssituationen, Frauen mit Angststörungen, Lesbengruppe, Spiele-Gruppe, Alleinstehendengruppe, Sozialhilfeempfängerinnen
1998
Schaffung des Präventionsbüros „Ronja“. Prävention vor sexualisierter Gewalt gegen Mädchen. Einstellung einer hauptamtlichen Mitarbeiterin für 20 Wochenstunden. Schaffung einer Sozialeinrichtung „Lila Lädchen“ Secondhandshop für Frauen und Mädchen, wird bis heute rein ehrenamtlich betrieben
2001
Kauf, Umbau und Einzug in ein „eigenes Haus“ in der Neustraße 43 in Westerburg
2002
Verleihung des Otto-Schmidt-Medaille
2003
Schaffung der Interventionsstelle (IST) bei Gewalt in engen sozialen Beziehungen, Einstellung dreier Mitarbeiterinnen 15, 12 und 10 Wochenstunden
2009 – 2011
Finanzielle Förderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für ein Modellprojekt über drei Jahre gehend „Lernen wie die Beginen“ mit Schaffung einer 400 Euro Stelle als Koordinierungsstelle. Qualifizierung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen für den sozialen, kulturellen, intergenerativen Bereich im Westerwaldkreis
2010
Weiterbildungspreis des Landes Rheinland-Pfalz
2011
Ehrung für ehrenamtliche Arbeit durch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in Berlin
Einladung zum Sommerfest des Bundespräsidenten ins Schloss Bellevue
2025
Erwerb des Gebäudes Jahnstr. 22 und Beginn des Umbaus
2025
Gründung des Frauennotrufs Neuwied