Online-Vortrag „Trauma und Schmerz“

 Westerburg. Der Verein Frauen gegen Gewalt e.V. bietet zum Thema „Trauma und Schmerz“ einen Online-Vortrag für Psycho- und ErgotherapeutInnen, PsychologInnen, HeilpraktikerInnen, Hebammen, LogopädInnen, OsteopathInnen, Krankenschwestern und -pfleger, Fachleute der Sozialen Arbeit usw. an.

Traumatisierte Menschen haben sehr oft mit Schmerzen unbekannter Ursache zu kämpfen. Deshalb ist dieses Thema sehr wichtig, denn die Frauen, die zur Fachberatung kommen, leiden sehr oft darunter und finden wenig Hilfe.

Gefühle und Erlebnisse, die in zwischenmenschlichen Beziehungen geschehen, haben im Gehirn biologische Veränderungen nur Folge. Alles, was der Mensch lernt, erfährt und erlebt, vollzieht sich in Beziehungen. Diese Zusammenhänge haben eine hohe gesundheitliche Relevanz. Dies gilt im Besonderen für Menschen, die angstmachenden Beziehungen oder traumatischen Situationen ausgesetzt waren. Der erlebte seelische und körperliche Schmerz wird im Gehirn gespeichert und kann durch unterschiedliche Wahrnehmungen wie z. B. erneute Angst- oder Krisensituationen wieder aktiviert werden. Hierzu gehört auch das Schmerzempfinden. Schmerzerfahrungen (physische oder psychische), die in früheren Zeiten durchgemacht wurden können – auch nach vielen Jahren – in seelische Belastungssituationen reaktiviert werden und dann Schmerzen „ohne Befund“ hervorrufen. Chronische Schmerzen, die jedoch ohne offensichtliche Ursache auftreten, stehen meist im Zusammenhang mit dem Schmerzgedächtnis. Besonders fest „eingebrannt“ ins Schmerzgedächtnis sind in der Kindheit gemachte sexualisierte und körperliche Gewalt, die als Trauma abgespeichert werden.

 

Bei diesem Vortrag wird aufgezeigt, wie mit dem Thema Schmerz und traumatisierter Hintergrund fachlich umgegangen werden kann.

Referieren wird Herr Prof. Dr. Markos Maragkos vom Trauma-Ambulanz-Zentrum München.

 

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 24.03.2021 von 10.00 – 16.00 Uhr statt.

Veranstaltungsgebühr: 25,– €

Westerwaldbank eG Rennerod,
IBAN: DE95 5739 1800 0050 7925 01
BIC: GENODE51WW1 

Mit Eingang der Überweisung wird den Teilnehmern das Passwort zur Teilnahme am Online-Vortrag zugesandt.

Es werden 8 Punkte seitens der Psychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz vergeben sowie ein Zertifikat ausgestellt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der LAG anderes lernen e.V. Ebertsheim statt.

 

Zur Technik:

Die Veranstaltung findet via Zoom statt. Die Teilnehmer benötigen ein Endgerät, auf dem sie Bild und Ton zur Verfügung haben (Smartphone, Tablet, Notebook, PC). Bei einer Anmeldung und Teilnahme erklären sie sich mit den Datenschutzbestimmungen von Zoom.us einverstanden. https://www.zoom.us/de-de/privacy/html. Der Link zur Veranstaltung wird kurz vorher an alle angemeldeten Personen versendet.

 

Anmeldungen unter:

frauenzentrum-beginenhof@notruf-westerburg.de

oder telefonisch unter 02663/919629 (Der Anrufbeantworter wird regelmäßig abgehört)

 

Neugründung

einer Jahresgruppe für Frauen und Mädchen, die sexualisierte Gewalt / Missbrauch erlebt haben und sich unter qualifizierter Begleitung austauschen möchten.

Frauen und Mädchen, die sexualisierte Gewalt / Missbrauch erlebt haben, kämpfen seit dieser Zeit mit Problemen, die ihre Lebensqualität und Lebensfreude erheblich beeinträchtigen. Gegenseitiger Austausch und Unterstützung in einer Gruppe mit anderen betroffenen Frauen kann sehr hilfreich und entlastend sein.

Die Gruppe wird von zwei erfahrenen Notruffrauen begleitet und trifft sich
am 1. und 3. Dienstag im Monat z. Zt. im Internet über “Jitsi meet“.

  1. Treffen

 
am Dienstag, den 16. Februar 2021 um 19.00 Uhr. Passwort wird an die angemeldeten Frauen und Mädchen

zeitnah weitergegeben.      

 

Weitere Informationen erhalten Sie von Montag bis Donnerstag von

9.00 – 12.00  Uhr unter der Telefonnummer 02663 / 8678

oder per E-Mail: frauennotruf@notruf-westerburg.de