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Die erste FrauenbewegungDie Beginen

Die Beginenbewegung entstand Ende des 13. Jahrhunderts in Flandern, Brabant und entlang des Rheins. Frauen – vorwiegend aus der Oberschicht – lösten sich von ihrem bisherigen Leben in Familie oder Kloster, um nach eigenen ethischen, moralischen und christlichen Grundsätzen zu leben.

Obwohl sie sich der Kirche verbunden fühlten, entwickelten sie eigene Regeln und schufen sich damit Freiräume in einer von Männern geprägten Gesellschaft. In Beginenhöfen lebten und arbeiteten sie allein oder in Gemeinschaft. Durch Tätigkeiten wie Lehren, Schreiben, Krankenpflege, Spinnen und Weben sicherten sie ihren Lebensunterhalt und ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit.

Zugleich boten die Beginen verstoßenen Frauen, alleinstehenden Müttern und Frauen auf der Durchreise Schutz, Unterkunft und Unterstützung. Die Beginenhöfe ermöglichten Frauen damit ein selbstbestimmtes Leben – ein Ziel, das auch die heutige Frauenbewegung verfolgt.

Mit dem Namen „BEGINENHOF“ erinnert unser Frauenzentrum an diese frühe Frauenbewegung und führt ihren Grundgedanken in unserer Zeit weiter.

Illustration von Beginen, die gemeinsam Handarbeit machen
„Ein gemeinsames Ziel erreichen wir nur miteinander, nicht nebeneinander und nicht hintereinander.“Unbekannt

Der Treffpunkt für Frauen und Mädchen Aufgaben des Frauenzentrums

Zu den Aufgaben gehören die Öffentlichkeits- und Pressearbeit, Repräsentation sowie der Schriftverkehr und Telefondienst für alle Abteilungen. Hinzu kommen die Mitarbeit im Sozialen Arbeitskreis Westerburg und im Arbeitskreis Internationaler Frauentag sowie die Wartung der Fahrzeuge.

Darüber hinaus werden verschiedene Veranstaltungen organisiert, darunter der jährliche Kunsthandwerkerinnenmarkt und das monatliche Multi-Kulti-Frühstück. Weitere Tätigkeitsbereiche sind die Hausaufgabenhilfe und die Organisation von Selbsthilfegruppen.

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