Gewaltfreie Kommunikation

Die Giraffe ist das Symboltier für die Gewaltfreie Kommunikation. Der lange Hals soll die Weitsicht symbolisieren. Dass sie das größte Herz bei den Landsäugetieren habe, stehe für Mitgefühl .

Gewaltfreie Kommunikation

Wochenendseminar 1. bis 3. 9. 2017 im Frauenlandhaus Charlottenberg für Frauen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind.

Mit Edith Sauerbier, Trainerin für gewaltfreie Kommunikation

»Ich denke, das Ziel im Leben ist nicht, immer glücklich zu sein, sondern all unser Lachen zu lachen und all unsere Tränen zu weinen. Was auch immer sich in uns offenbart, es ist das Leben, das sich darin zeigt und es ist immer ein Geschenk, sich damit zu verbinden.«

Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall Rosenberg bietet einen überzeugenden und wunderbaren Weg dafür, wahrzunehmen, was in uns lebendig ist und es mit anderen zu teilen. Sie geht von der Überzeugung aus, dass wir Menschen soziale Wesen sind und zu unserem Glück das Wohlergehen aller gehört.

Zwei Fragen bilden die Basis:

Was ist gerade jetzt in mir lebendig?

Was können wir tun, um den Tag lebensbereichernder zu gestalten?

Zur Beantwortung braucht es die Wahrnehmung meiner Gefühle und das Erkennen der dahinterliegenden Bedürfnisse. Beides bedarf der Übung und der achtsamen Sprache. Ich möchte dazu beitragen, dass wir diese »Sprache des Friedens« mehr und mehr sprechen und leben.

Edith Sauerbier

 

Kosten: Doppelzimmer 135,- €

Bitte meldet Euch umgehend an. Die Anzahlung von 50,-€ wird bei der Anmeldung fällig.

Dieser Betrag wird bei kurzfristiger Abmeldung einbehalten, da trotzdem Kosten für die

Teilnehmerin in Charlottenberg anfallen werden. Den Restbetrag könnt Ihr in Raten bezahlen.

Wir freuen uns, wenn viele von Euch mitfahren.

Nähere Informationen kommen dann noch kurz vor Antritt unseres Wochenendes.

 

Bild: wikipedia, gewaltfreie Kommunikation, CodyRhttp://www.flickr.com/photos/codyr/376198013/

https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

Fortbildung für Lehr- und Fachkräfte

 

                                

 

Fortbildung „Sexualisierte Gewalt – ein Thema für die Schule?!“

zum Umgang mit sexualisierten Grenzüberschreitungen in der Schule
vom Präventionsbüro Ronja und der Beratungsstelle Matia, Westerburg

Zielgruppe: Lehr- und Fachkräfte aller Schulformen ab Klassenstufe 5
Datum: Dienstag, 16. Mai 2017 9:00 – 15:00 Uhr
Ort: Frauenzentrum Beginenhof, Neustraße 43, 56457 Westerburg
Anmeldung: 02663 – 911 823 oder
praevention-ronja@notruf-westerburg.de

Das Thema „Sexuelle Gewalt / sexualisierte Grenzüberschreitungen an Schulen“ ist in den letzten Jahren gesellschaftlich viel diskutiert worden und erfährt gerade durch die Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ des UBSKM (Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs) an Bedeutung. Schülerinnen und Schüler verbringen einen Großteil ihres Alltags und ihrer Sozialisation in der Schule, einem Ort, der die Entwicklung von Werten und Rollenbildern mit beeinflusst. In etwa jedes vierte Mädchen und jeder achte Jungen wird im Laufe der Kindheit bzw. Jugendzeit von sexualisierter Gewalt betroffen – ein Grund, dass sich Lehr- und Fachkräfte an Schulen mit sexualisierter Gewalt und sexuellen Grenzverletzungen auseinander-setzen und im Umgang damit an Sicherheit gewinnen. In dem geschützten Fortbildungsrahmen wird genügend Zeit für die persönliche Auseinandersetzung mit diesem tabuisierten Thema, für Fragen und Diskussionen bleiben. Inhalte der Fortbildung sind u.a.:
– Erkennen der eigenen Einstellung und ggf. von Vorurteilen
– Wahrnehmung des eigenen Rollenverständnisses, verinnerlichter Bilder und der persönlichen Kompetenzen
– Erkennen der individuellen und strukturellen Grenzen
– Erlernen von Möglichkeiten des Selbstschutzes
– Information über Formen und mögliche Folgen sexualisierter Gewalterfahrungen
– Sensibilisierung für Gefühle und Handlungsweisen der Betroffenen sowie deren Ressourcen
– Praxisbezogene Arbeit anhand von Fallbeispielen
– Förderung eines enttabuisierenden, geschlechtergerechten Umgangs an Schulen und Implementierung des Themas
Ziel dieser Fortbildung ist die Herstellung und Förderung der Handlungskompetenz im Sinne eines sensibilisierten und angemessenen Umgangs mit betroffenen Schülerinnen und Schülern und den gewaltverursachenden Personen.
Die Fortbildungsreihe wird finanziert vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur und ist von PL anerkannt.

Neuer WenDo-Kurs im April

Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen von 10 bis 14 Jahren

Junge Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren erlernen im Selbstsicherheits-Training „WenDo“ Grundlagen zur Stärkung, Eigenkompetenz und Durchsetzungsfähigkeit zur Abwehr alltäglicher Grenzverletzungen und Übergriffe.

Termin:
Freitag, 28.04.2017 von 15.30 – 19.15 Uhr
Samstag, 29.04.2017 von 10.00 – 14.30 Uhr
Ort: Gymnastikhalle des Gymnasiums Westerburg
Kosten: 45,– €

Information und Anmeldung unter: Frauenzentrum Beginenhof, Tel. 02663/919629
oder Email: frauenzentrum-beginenhof@notruf-westerburg.de

In Kooperation mit LAG anderes lernen

Sprach- und Orientierungskurs startet in Rennerod

Der Spracherwerb für Menschen, die aus anderen Ländern zu uns kommen, ist ein wesentlicher Schlüssel für die gesellschaftliche Integration, sowie für die Aufnahme einer Erwerbstätigket. Der nächste Sprach- und Orientierungskurs startet am 26.01.2017, Modul 2 am 03.04.2017.
im Schwesternhaus Rennerod, Westernoher Straße 23, 56477 Rennerod.

Tage: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag
Zeit: von 8.30 – 12.00 Uhr
Kursleitung: Stefanie Riegel

[Weitere Informationen … ]