Im Beginenhof ist immer was los – und immer viel zu tun.
Deshalb suchen wir dringend Frauen, die sich nach dem Motto
„Was ich kann, gebe ich gerne weiter, was ich nicht kann, kann eine andere Frau“
(Margit Schnorr, ehemalige Geschäftsführerin)
ehrenamtlich bei uns engagieren möchten.
Weil
· viele Menschen einsamer sind als zuvor,
· wir uns wieder treffen und Gemeinschaft verspüren möchten,
· es so gut tut, einfach mal wieder etwas zusammen zu erleben,
möchten wir frischen Wind in unser Programm, mit den vielen Aktivitäten, die bisher so hilfreich waren, bringen.
Als Ehrenamtliche haben Sie bei uns die Möglichkeit, kreativ zu werden. Gerne können Sie gemeinsam mit uns geplante Vorhaben umsetzen und/oder eigene Ideen einbringen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Klön-Nachmittag, einer Handarbeitsgruppe oder einem feministischen Buchclub?
Eine gute Fee mit Spass an Hausmeistertätigkeiten wünschen wir uns 🙂
Dankbar wären wir auch für Frauen, die sich bereiterklären, als Fahrerin andere Frauen zu schwierigen Terminen zu begleiten. Außerdem würde sich unsere Kollegin, die Frauen bei Antragstellung und Behördengängen hilft, über Unterstützung freuen.
Also: Nicht warten, sondern sofort Kontakt aufnehmen:
Telefon 02663-8678 & Mail: notruf@notruf-westerburg.de
Nutzen Sie die Chance: Verbringen Sie Ihre Freizeit sinnvoll, indem Sie sich für andere Frauen einsetzen, neue Kontakte knüpfen und in netter Gemeinschaft das Gefühl, Gutes zu tun, genießen.
Das Team vom Beginenhof





Die aktualisierte Ausstellung mit dem Titel „Gewalt in engen sozialen Beziehungen“ wurde am 16.09.2022 im Ratssaal Westerburg feierlich eröffnet.
Frau Sarah Rahe, zuständige Referatsleitung im Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz im Bereich „Gewaltprävention“ und „Gewalt in engen sozialen Beziehungen“, konnte leider nicht persönlich kommen, schickte aber ein Grußwort. Ihr Fachvortrag wurde von einer Mitarbeiterin der Interventionsstelle vorgetragen.
Leben und Aufwachsen ohne Gewalt. Das ist für viele Frauen und Kinder leider keine Selbstverständlichkeit. Gewalt in Partnerschaften/Beziehungen, ist keine Privatsache. Die Betroffenen von Gewalt schaffen es oftmals nicht, die Beziehung und/oder die Gewalt ohne Hilfe von außen zu beenden. Im Jahr 2021 lebten insgesamt 381 Frauen und 382 Kinder in den rheinland-pfälzischen Frauenhäusern, weil sie Schutz vor Gewalt gesucht haben. Insgesamt 4193 Beratungen haben die rheinland-pfälzischen Interventionsstellen nach einem Polizeieinsatz wegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen im Jahr 2021 geführt. Mitbetroffen von der Gewalt waren 4310 Kinder. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig die Arbeit aller beteiligten Einrichtungen zum Gewaltschutz ist.
Kontakt: Interventionsstelle IST Westerburg